Dagmars Sternengeschichten

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Symbolik

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Die Symbolik des oberen Bilders versteht sicher fast jede/r (gefunden in Aschenffenburg), auch wenn er/sie die Verkehrszeichen nicht kennt.

Die Symbolik der Tarotkarten im unteren Bild ist schwieriger und will gelernt sein oder einfach intuitiv erfasst werden.

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Symbole

"Mais les arcanes ne parlent qu'a ceux qui ont appris a les comprendre."
Oswald Wirth (1860-1943)

"Aber die Geheimnisse sprechen nur mit denjenigen, die gelernt haben, sie zu verstehen." übersetzt von Freundin Patricia

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Umfangreiche Infos zur Symbolik finden sich viele, hier eine zufällige Auswahl aus dem Netz
Symbollexikon, Kunstlexikon von Hartmann oder unter schamanische Krafttiere.

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"Wer den Weg nach innen fand,
Wer in glühndem Sichversenken
Je der Wahrheit Kern geahnt,
Dass sein Sinn sich Gott und Welt
Nur als Bild und Gleichnis wähle:
Ihm wird jedes Tun und Denken
Zwiegespräch mit seiner eigenen Seele,
Welche Welt und Gott enthält."

Hermann Hesse aus "Weg nach innen"

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Symbolik

Durch die Symbolik, Analogie und Allegorie - wie sie uns in Märchen, Sagen, Träumen, Kunst, Werbung, alternativer Medizin, Psychologie, Astrologie, Philosophie, u.v.m. begegnen -, können wir in die Tiefe der uns verborgenen Wirklichkeit eintauchen und ihne Bedeutung erkennen. Sie öffnen uns eine neue erweiterte Weltsicht und Erkenntnis, die nicht nur unseren Geist, sondern auch unser Herz anspricht.

Wenden wir dieses Wissen an, werden wir wunder-volle Entsprechungen entdecken. In der Ringelblume die Sonne, in der Kerze den Mond, im Computer den Merkur, im Genießen die Venus, im roten Käppchen den Mars, usw. Miss Marple, die schrullige Romanfigur von Agatha Christie, erkannte überall Ähnlichkeiten, kombinierte sie geschickt und löste oft ihre Fälle, weil sie eine der Beteiligten an jemand aus ihrem Dorf erinnerte.

Versucht Euch doch mal in der Symbolsprache, es macht Spaß und bringt ganz neuen Einsichten.

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Die schönsten Worte an die Symbolik

Symbolforscher Johann Jakob Bachofen (1815-1887), leider weiß ich nimmer, wo ich dies gefunden habe:

"Zu arm ist die menschliche Sprache, um die Fülle der Ahnungen, welche der Wechsel von Tod und Leben wachruft, und alle höheren Hoffnungen in Worte zu kleiden. Nur das Symbol und der sich anschließende Mythos können diesem edlen Bedürfnis dienen.

Das Symbol erweckt Ahnung, die Sprache kann nur erklären. Das Symbol schlägt alle Saiten des menschlichen Geistes zugleich an; die Sprache ist genötigt, sich immer nur einem einzigen Gedanken hinzugeben. Bis in die geheimsten Tiefen der Seele treibt das Symbol seine Wurzeln: die Sprache berührt wie ein leichter Windhauch die Oberfläche des Verständnisses. Jenes ist nach innen, diese nach außen gerichtet.

Nur dem Symbol gelingt es, das Verschiedenste zu einem einheitlichen Gesamteindruck zu verbinden. Die Sprache reiht einzelnes aneinander und bringt immer nur stückweise zum Ausdruck, was, um allgewaltig zu ergreifen, notwendig mit einem Blick der Seele vorgeführt werden muß.

Worte machen das Unendliche endlich, Symbole entführen den Geist über die Grenze der endlich werdenden in das Reich der unendlich seienden Welt. Sie erregen Ahnungen, sind Zeichen des Unsagbaren und unerschöpflich wie dieses.".

Werner Heisenbergs Worte aus "Ein Teil und das Ganze. Gespräche im Umkreis der Atomphysik." München, Piper 1969:

"Wenn in den Religionen aller Zeiten in Bildern und Gleichnissen und Paradoxien gesprochen wird, so kann das kaum etwas anderes bedeuten, als dass es eben keine anderen Möglichkeiten gibt, die Wirklichkeit, die hier gemeint ist, zu begreifen. Aber es heißt nicht, dass sie keine echte Wirklichkeit sei."

Johann Wolfgang von Goethe aus „Maximen und Reflexionen“ an die Allegorie und Symbolik

"Die Allegorie verwandelt die Erscheinung in einen Begriff, den Begriff in ein Bild, doch so, dass der Begriff im Bilde immer noch begrenzt und vollständig zu halten und zu haben und an denselben auszusprechen ist. Die Symbolik verwandelt die Erscheinung in Idee, die Idee in ein Bild, und so, dass die Idee im Bild immer unendlich bleibt und, selbst in allen Sprachen ausgesprochen, doch unaussprechlich bliebe."

Hubertus Halbfas aus "Religionsunterricht Grundschule" Lehrerhandbuch Vorlesung von Prof. Dr. Dr. Rudi Ott "Vom Ich zum Selbst".

"In Symbolen kommunizieren wir mit dem Grund der Welt, aus dem Menschen leben. Es gibt vieles im Leben, das unsagbar ist, und das Symbol ist die Sprache der unsagbaren Wirklichkeit. Wer Symbole verstehen lernt, geht von außen nach innen, von der Oberfläche in die Tiefe, von der Schale zum Kern. Symbole verbinden den Menschen mit der Wirklichkeit hinter der Sachwelt."