Dagmars Sternengeschichten

link_astrologie

gelbelinie

Mond

Linie

Zitat
"Der Mond hat kein Licht von sich aus, und soviel die Sonne von ihm sieht, soviel beleuchtet sie; und von dieser Beleuchtung sehen wir soviel, wieviel davon uns sieht.
Und seine Nacht empfängt so viel Helligkeit, wie unsere Gewässer ihm spenden, indem sie das Bild der Sonne widerspiegeln, die sich in allen jenen spiegelt, welche die Sonne und den Mond sehen."
Leonardo da Vinci

* (Mond = luna = Laune, gleicher ethnologischen Stamm)

Mythologische Entsprechung Die Personifikation des Mondes finden wir in Nanna/Sin, Mani, Artemis/Selene, Hekate, Luna, Diana, Isis, Iah/Chons, u.v.m.  

Der Montag (lat. dies lunae) ist der Tag des Mondes mehr. Auch das Wort Monat leitet sich von ihm ab.

Tarot
Die dazugehörige Tarotkarte ist "Der Mond". Sie steht für die alle in unserem Unbewussten lauernden angstmachenden Motive. Ihre Botschaft heißt: Stelle dich den Ängsten, Unsicherheiten und Abgründen deiner Seele. Erkenne sie und führe sie „ans Licht“.

Lied
Mondin Mutter, alte Weise
Himmel und Erde, wir rufen Dich
Mondin Mutter, alte Weise
Himmel und Erde, wir rufen Dich
Du scheinst für alle. Du scheinst für alle
Für alle, die wild sind und frei
Für alle, die wild sind und frei.
(Wer die Melodie braucht, melden :o)

gelbelinie

„Jeder Mensch ist wie ein Mond: er hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.“ Mark Twain

gelbelinie

"Denken ist die Arbeit des Intellekts. Träumen sein Vergnügen." Viktor Hugo

Astrologiewissen Die Planeten

zurück zum Überblick


Der Mond

Sonne Mond Merkur Venus Mars Jupiter Saturn Uranus Neptun Pluto Chiron Lilith Mondknoten


Mond Mond

Gestaltungskraft

Astronomisch ...

Der Erdtrabant Mond durchläuft den Tierkreis in 28 Tagen und ist somit etwa 2,5 Tage in einem Zeichen. 29,5 Tage braucht er für einen vollen Umlauf um die Erde. Dabei ist er stets zwei Wochen am Tages- und zwei Wochen am Nachthimmel zu sehen. Er wendet uns immer seine Vorderseite zu, nie die Rückseite.

Die Mondphasen entstehen durch die Stellung von Sonne, Erde und Mond zueinander. Als Neumond (der Mond steht zwischen Sonne und Erde) ist er für ca. 3 Tage unsichtbar (mythologisch ist er im Reich des Todes, dem sich große Helden/innen für 3 Tage stellen mussten), als zunehmende Sichel wird er langsam zum Vollmond (jetzt steht der Mond der Sonne genau gegenüber), um mit abnehmender Sichel wieder in die Neumondposition zu kommen.

Wie der Mond entstand, ist noch nicht sicher, aber eine stimmige Hypothese (Ähnlichkeit von Gestein/Materie der beiden Himmelskörper) besagt, dass vor langer Zeit ein großer Asteroid (nach der Titanin Theia benannt) die damals noch sehr junge Erde anrempelte, einen großen Brocken von ihr abspaltete und ins All schleuderte. Fest steht, dass ein Leben auf der Erde ohne ihren Trabanten stark erschwert, wenn nicht gar unmöglich wäre. Ohne seine Mitwirkung läge eine der Erdhälften stets im Dunkeln („Polarnacht“) und es herrschte ein unstetiges Klima mit starken Gewittern und hohen Flutwellen. Denn seine Gravitation reguliert die Meere mit ihren Gezeiten, die Hebungen und Senkungen des Erdmantels und bremst die Rotation der Erde (Kreiselbewegung) ab, was den sogenannten Drehmoment und die daraus entstehende Präzession der Erdachse bedingt. Der Mond ist nie gleich, er wechselt seine Gestalt und Position im ewigen Dahinfließen des Kosmos. Dabei ist er an die Erde gebunden.

und astrologisch

Der Mond symbolisiert die Seele, die rück-verbindende Energie der Evolution, das ewig sich Wandelnde und Zurückkehrende, aber nie Vergehende. Es ist die "mondhafte" Welt der Träume und Gefühle, der Sensibilität, Intuition und des motionalen Verstehens, der alles Unbewusste, Intuitive und Aufnehmende zugeordnet ist.

Alle mit ihm verbundenen Horoskopfaktoren zeigen sich leicht verletzbar, schutzbedürftig und schnellen emotionalen Veränderung unterworfen. Das kindliche Sein ist ein gutes Beispiel dieser inneren Kraft. Phantasie, Offenheit und Staunen, überall ist Wunderland, Dinge sind beseelt, Instinkte lebendig, Gefühle existent, Empfänglichkeit ohne Grenzen.

So steht der Mond auch für unsere frühkindlichen und vorgeburtlichen Erfahrungen und Erinnerungen und somit für die Mutter (die eigene wie die in uns selbst) und für das, was uns Geborgenheit gibt und Wohlbefinden auslöst. Unsere tiefsten Bedürfnisse nach Zuwendung, Zärtlichkeit, Kontakt - eigentlich alles, das wir brauchen, uns wünschen und erträumen, um sich wohl zu fühlen - sind seine Themen.

Nicht ohne Grund wird der Mond auch Die Mondin oder Mondgöttin genannt. In den meisten Sprachen ist der Mond weiblich (und die Sonne männlich), was ihren Wesen besser entspricht. In nahezu allen Kulturen ist sie der Archetyp der Großen Göttin, die den Schicksals- bzw. Lebensfaden spinnt. Die Mondphasen, die das Werden, Wachsen und Vergehen darstellen, zeigen diesen dreifältigen Aspekt der Frau als Tochter, Mutter/Geliebte und alte Weise und somit als Kreislauf und Entwicklung des Lebens. Im Christentum übernahm die Jungfrau Maria diese „Rolle“ Dürer-Bild.

Wie sieht es mit Ihrer/Deiner persönlichen Mondin-Energie aus? Hier einige Fragen dazu: Was benötige ich, um mich wohl zu fühlen? Wie sorge ich für mich, für andere? Was bedeutet mir Familie? Bin ich in Kontakt mit meiner inneren Quelle? Wie/wo kann ich Vertrauen in den ständigen Wechsel des Lebens finden? Wo bin ich besonders verletzlich, launisch*?

linie

Herrscht im Krebs und 4. Haus 2. (Sexual) Chakra